Pilze sammeln in der Schorfheide

  • die Schorfheide ist ein exzellentes Pilzrevier
  • Pilzarten: u. a. Birkenpilze, Maronen, Butterpilze, Steinpilze und Pfifferlinge
  • allgemeine Pilz-Regeln und Vorsichtsmaßnahmen unbedingt beachten
  • geführte Pilz-Touren mit Bungis erleben

Das Wetter ist entscheidend für eine gute Pilzsaison in der Schorfheide. Viel Sonnenschein und ausreichend Regen fördern ein üppiges Wachstum. Sobald die Pilze in der Schorfheide an die Erdoberfläche treten, ist die Zeit gekommen, um die Leckereien für eine schmackhafte Mahlzeit aus dem Wald zu holen. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn nicht alle Pilze sind essbar.

Pilzsaison

Wann wird aus der Schorfheide ein Pilz-Eldorado?

Die Schorfheide ist eine beliebte Pilzregion. Sie liegt nordöstlich der Hauptstadt Berlin und bietet dir eine große Vielfalt an Speisepilzen. Bei optimalen Wetterbedingungen wachsen hier unter anderem Birkenpilze, Maronen, Butterpilze, Steinpilze und Pfifferlinge. Vom Beginn des Sommers bis in den späten Herbst hinein findest du als Pilzsammler in der Schorfheide dein Glück. Wenn du Appetit auf ein leckeres Gericht aus Waldpilzen hast, dann begib dich in die Wälder rund um Grimnitzsee und durchforste die Schorfheide während einer Pilzwanderung.

Vorsicht

Gut informiert in der Schorfheide Pilze sammeln – darauf solltest du achten

Wenn du in der Schorfheide auf Pilzsuche gehst, solltest du dich vorher gut über die verschiedenen Pilzarten informieren, denn die Verwechslungsgefahr ist groß. Es gibt interessante Bücher zu dem Thema, die dir helfen, die Pilze zu unterscheiden. Empfehlenswert sind auch Gespräche mit einem Pilzsachverständigen. Wir bieten geführte Pilztouren an, bei denen wir dir die besten Pilzreviere in der Region zeigen und genau sagen können, welche Pilze schmackhaft und welche giftig sind. Sprich uns da zu einfach an. 
Wenn du alleine auf große Pilzwanderung gehst, solltest du nur die Pilze in den Korb packen, die dir auch bekannt sind. Im Zweifelsfall sollten die anonymen Prachtexemplare lieber im Wald bleiben, auch wenn sie noch so verführerisch und lecker aussehen.

Pilze richtig sammeln

Wie du die Pilze schonend aus dem Wald holst

Pilze so weit das Auge reicht – in der Schorfheide geht dieser Wunsch oft in Erfüllung. Auch wenn die Euphorie noch so groß ist, so ist es doch sinnvoll, nur reife Pilze zu sammeln. Wenn die Pilze noch sehr klein sind, ist es leider oft sehr schwierig, sie eindeutig als Speisepilze zu identifizieren. Die ausgewachsenen Pilze kannst du entweder vorsichtig aus der Erde drehen oder mit einem Messer tief abschneiden. Sei dabei vorsichtig, damit das Pilzgeflecht keinen Schaden nimmt. Danach deckst du die offene Stelle im Waldboden wieder gut mit Erdmaterial ab. Zum Pilzesammeln eignet sich ein luftdurchlässiger Korb besonders gut. Pilze gehören niemals in eine Plastiktüte, denn darin beginnen diese schnell zu schwitzen. Das in den Pilzen enthaltene Eiweiß zersetzt sich und es kommt zur Bakterienbildung. Es können sich sogar giftige Stoffe entwickeln.

Zubereitung

Frische Waldpilze - bereite dir deine Mahlzeit zu

Du bist mit deinen Pilzen aus der Schorfheide gut nach Hause gekommen, dann bereite sie am besten sofort in deinem Ferienhaus zu und du kannst dir sicher sein, dass sie auch wirklich bekömmlich sind. Möchtest du sie dennoch etwas länger aufbewahren, so stelle sie in den Kühlschrank. Auch hier ist es wichtig, auf eine Plastikabdeckung zu verzichten. Mit eventuell auftretenden Fragen kannst du dich jederzeit an eine Pilzberatungsstelle wenden.